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 Basketballerinnen

 Die 1,97 m große Lisa Koop spielt seit dem Jahr 2002 beim BC Marburg. Premiere bei der 1. Mannschaft hatte sie am 18. Dezember 2002 beim 95:90-Sieg in der zweiten Runde des Deutschen Pokalwettbewerbs beim TV Hofheim. Somit war sie indirekt am späteren Pokalsieg beteiligt, auch wenn sie keinen Punkt erzielte.

Während sie in der folgenden Saison national nur in der inzwischen aufgestiegenen Zweitligamannschaft zum Einsatz kam, rückte sie für ein Europapokalspiel am 22. Oktober 2003 in Szeged (56:85-Niederlage) in die 1. Mannschaft und stand fünf Minuten auf dem Feld. Ihr Debüt in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga gab sie am 17. Oktober 2004 im Rahmen des Saisoneröffnungsspieltages in Leipzig gegen die BG Bonn (72:77-Niederlage). Am Ende dieser Saison gewann sie mit dem BC Marburg die Bronzemedaille. Leider konnte Lisa Koop wegen einer Erkrankung die letzten beiden Pokalspiele beim TOP4 nicht wahrnehmen.

In der Saison 2005/06 studierte und spielte Lisa Koop für ein Jahr an der Winthrop Universität in den Vereinigten Staaten und kehrte zum folgenden Spieljahr nach Marburg zurück. Sie wurde beim BC Marburg sowohl in der inzwischen wieder in die Regionalliga abgestiegenen 2. Mannschaft als auch immer häufiger in der Bundesliga eingesetzt. Ab 2006 wurde sie zur festen Größe in Marburgs 1. Mannschaft , erhielt stetig steigende Spielzeit und avancierte zur Stammspielerin. In der Spielzeit 2009/2010 erreichte sie in der Meisterschaft mit dem BC Marburg den 3. Platz. Im Pokalwettbewerb belegte sie mit dem BC Marburg in der Saison 2010/2011 den 3. Platz. Zur Saison 2012/2013 wechselte Lisa Koop zum italienischen Erstligisten Pallacanestro Pozzuoli. Dort blieb sie 4 Monate und kehrte im Dezember 2012 nach Deutschland zurück., Dort spielte sie beim Zweitligisten Grüner Stern Keltern, ehe sie in der Folgesaison um einen Vertrag beim ambitionierten deutschen Zweitligisten Grüner Stern Keltern zu unterschreiben. Von dort wechselte sie zum Herner TC und spielte danach wieder eine Saison beim BC Marburg. Nach einemr Saison in Chemnitz zog es sie in der Saison 2016/2017 nach Frankreich.
 
Lisa Koop nahm im Jahr 2005 mit der Deutschen Auswahl an der U20-Europameisterschaft teil.

Im Folgejahr wurde sie auch in die A-Nationalmannschaft berufen. Bei ihrer Premiere im Freundschaftsspiel am 9. August 2006 in Istanbul (64:76-Niederlage gegen die Türkei) erzielte sie zwei Punkte. Anschließend bestritt sie mit der Mannschaft erfolgreich die EM-Qualifikation. Koop stand im vorläufigen Nationalkader, für die Europameisterschaft 2007 in Chieti/Italien und spielte am 1. und 2. September 2007 im Rahmen der EM-Vorbereitung mit der Nationalmannschaft zwei Testspiele gegen Kroatien (67:78, 80:77) in ihrer Heimatstadt Marburg. Danach wurde sie nicht für den endgültigen 12er EM-Kader nominiert, blieb aber auf Abruf bereit.

2008 wurde Lisa Koop erneut in die Nationalmannschaft berufen und spielte in der Vorbereitung der Europameisterschaftsqualifikation und in den Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft. Auch 2010 und 2011 wurde sie im Nationalteam bei den Qualifikationsspielen zur EM eingesetzt. Das deutsche Team sicherte sich mit Lisa Koop in einem direkt vor der EM ausgetragenen Ausscheidungsturnier den letzten freien Platz für das EM Turnier 2011 in Polen. Dort belegte Lisa Koop mit dem deutschen Nationalteam Platz 13.

In der Bundesligarunde 2010/2011 belegte Lisa Koop mit dem BC Marburg Platz 1 und wurde nach den Play-Offs 4. der Deutschen Meisterschaft. In der Pokalrunde 2010/2011 erreichte sie mit dem BC Marburg Platz 3.
 

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