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 Basketballerinnen

Christine Ishaque startete ihre Basketballkarriere beim VfB Gießen. Mit ihrem zweiten Verein, dem Post SV Gießen, wurde sie 1987 Hessenpokalsieger. Mit der Hessenauswahl errang sie vier mal die Deutsche Meisterschaft.

Mit der Deutschen U16- und U18-Nationalmannschaft  nahm sie an 2 Europameisterschaften teil 

Ihre Profikarriere startete Christine Ishaque - damals noch unter ihrem Geburtsnamen Pohl - bei der DJK/TV Aschaffenburg. 1993 wurde sie zur zweitbesten Basketballerin der Damen-Basketball-Bundesliga und zur zweitbesten deutschen Sportlerin des Jahres gewählt.

Mit Wemex Berlin schrieb sie am 8. 11.1995 Basketballgeschichte. Beim 285:0 Sieg im Pokalspiel gegen den Osnabrücker SC - der aus Protest gegen eine nicht zustande gekommene Spielverlegung nur mit der Bezirksliga-Mannschaft angereist war - erzielte sie 74 Punkte.  .

Über den BC Berlin kam sie 1996 nach Marburg (seinerzeit war die Basketball-Mannschaft noch eine Abteilung des VfL Marburg). 2001 wurde sie zur Basketballerin des Jahres (MVP) der 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL) und zur Marburger Sportlerin des Jahres gewählt. Mit dem BC Marburg holte sie 2003 das Double, den Gewinn des Deutschen Pokals und der Deutschen Meisterschaft. Im entscheidenden Finalspiel beim damaligen Favoriten TSV Wasserburg gelang es ihr wenige Minuten vor Schluss, einen gegnerischen Dreipunkte-Versuch abzublocken, den Ball zu sichern und anschließend zum vorentscheidenden Korb zu vollenden.

Nach Differenzen mit dem Trainer wechselte Christine Ishaque vor der Saison 2003/04 zur BG Dorsten und wurde mit dieser Deutscher Pokalsieger und Vizemeister. Im Folgejahr wechselte sie zum BC Marburg zurück, der zwischenzeitlich einen Trainerwechsel vorgenommen hatte. 2005/06 spielte sie trotz Knieproblemen die Saison mit einem Punkteschnitt von 20,0 zu Ende, konnte dann aber wegen einer Meniskusverletzung und einer Schwangerschaft in der Saison 2006/07 nicht spielen. Danach fungierte bis 2007 als Trainerin im Mädchen Basketball Leistungs-Zentrum Marburg e.V..

2016 startete sie in der Zweitligamannschaft der Wettenberger Krofdorf Knights ein Comeback als Spielerin. Dort spielte sie zusammen mit ihrer Tochter Julia Ishaque.

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