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Eine erfolgreiche Saison spielten die Marburgerinnen. Zwar ging ihnen nach Platz 4 in der Bundesligarunde am Ende etwas die Luft aus, doch dies war auch nicht anders zu erwarten. Tini Ishaque hatte aufgrund einer längeren Krankheit Trainingsrückstand und Konditionsprobleme, Lori Crisman eine Formschwäche und private Probleme und auch Milijana Maganjic war gesundheitlich angeschlagen. Trotzdem verkaufte sich die Mannschaft hervorragend, machte das Beste aus den ungünstigen Umständen und verlor nur knapp und nach starker Gegenwehr das Viertelfinale gegen die Profis aus Saarlouis.
Imponierend war auch, wie das Team in der Saison die verletzungsbedingten Ausfälle von Yvonne Weber, Dani Zdunek und Emily Samuelson weggesteckt hatte. Andere sprangen in die Bresche. Natascha Heuser beispielsweise versenkte mehrfach nervenstark direkt nach Einwechslungen Dreier und spielte sich ins Team. Und welch eine Saison von Hicran Özen. Bis zum Ausfall von Emily Samuelson mit wenig Spielzeit bedacht, übernahm sie von heute auf morgen volle Verantwortung als Spielmacherin und spielte einfach grandios. So grandios, dass auch der Bundestrainer nicht mehr an ihr vorbeikam und sie zu einem Lehrgang berief.
Als Glücksgriff erwies sich auch die Verpflichtung von Aleks Kojic als Trainerin. Sie baute die junge Sandra Weber ebenso erfolgreich ins Team ein wie die als “Ersatz” für die zu Beginn der Saison verletzte Yvonne Weber spätverpflichtete Milijana Maganjic. Kojic formte ein echtes Team. Freuen wir uns auf die nächste Saison mit Aleks Kojic, die erfreulicherweise Trainerin in Marburg bleibt.
Insgesamt also gute Aussichten in Marburg. Auch langfristig. Denn das vom ehemaligen Bundesliga-Trainer Hans Brauer initiierte Jugend-Leistungszentrum Marburg ist ein weiterer Baustein auf dem Weg in eine gute Zukunft.
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