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MarWin202

Die Saison 2012 / 2013

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Hinten: Trainer Patrick Unger, Aline Stiller, Maggie Skuballa, Laura Mašek, Samantha Baranowski, Natta Gohrke und Berater Hans Brauer.
Vorne: Nicola Happel, Kim Winterhoff, Finja Schaake, Tina Menz und Amanda Davidson.

Die Saison 2012-2013 war an Turbulenz kaum zu überbieten. Mit Lisa Koop, Shenita Landry und Sandra Weber verließen drei Leistungsträgerinnen den Verein. In Marburg setzte man nunmehr verstärkt auf junge Spielerinnen und machte dies zum Programm. Umbruch hieß die Devise und als Saisonziel wurde das Erreichen der Play-Offs, also mindestens Platz 8, genannt.

Nicht alle Zuschauer waren mit einem solchen Saisonziel zufrieden, war man doch in den vergangenen Spielzeiten deutlich ambitionierter gewesen. Und als das Team wegen Krankheit und Verletzung vieler Spielerinnen quasi ohne Vorbereitung in die Saison gehen musste und gegen ein glänzend eingespieltes Team aus Wasserburg im ersten Spiel unterging, kostete dies natürlich weitere Zuschauer. Die Saison lief bis Weihnachten holprig. Nicht zuletzt, weil das Management bei der Verpflichtung von Samantha Baranowski keine glückliche Hand bewiesen hatte.

Nach der Weihnachtspause kam eine Niederlagenserie, auch dadurch begründet war, dass das Management dem Wunsch von Aleksandra Kojic  Samantha Baranowski nach Weihnachten gegen eine andere Amerikanerin auszutauschen, nicht entsprach. Ein folgenschwerer Fehler. Das Team kämpfte, kam in seinen Spielen oft noch kurz vor Schluss heran oder zum Ausgleich, verlor letztlich jedoch vier Spiele in Folge knapp. Entsprechend sank der Zuschauerzuspruch weiter. Hier rächte sich auch, dass es dem Verein im Vorfeld der Saison nicht gelungen war, seine Mitglieder von der Notwendigkeit der Erhöhungen von Mitgliedsbeiträgen und Eintrittsgeldern zu überzeugen. In der Folge gab es Vereinsaustritte und viele Zuschauer waren nicht bereit, für die gebotene Leistung ein höheres Eintrittsgeld zu zahlen.

Völlig überraschend - und für die breite Öffentlichkeit, die Presse und die Fans völlig unverständlich - warf der Vorstand Aleksandra Kojic just in dem Moment hinaus, als die Begegnungen mit Mannschaften aus den unteren Tabellenregionen bevorstanden. Der Rauswurf erfolgte in einer Art und Weise, die man schlicht als unmöglich bezeichnen muss, denn der Rauswurf der verdienten Trainerin wurde vorgenommen, ohne mit ihr darüber zu reden. An die Stelle von Aleks Kojic trat Patrick Unger, unterstützt von Hans Brauer als Berater. Und wieder gelang es dem Vorstand nicht, Mitglieder, Fans und die breite Öffentlichkeit von der Notwendigkeit dieser Maßnahme zu überzeugen.Die Fans solidarisierten sich mit Aleksandra Kojic, stärkten aber dem neuen Trainer und dem Team den Rücken. Der Vorstand dagegen wurde heftig kritisiert.

Die Mannschaft war durch den Trainerwechsel völlig verunsichert, die Niederlagenserie hielt an und die Krise verschärfte sich dramatisch. Beim Tabellenletzten in Herne gab es eine herbe Klatsche und erst gegen die aufgrund einer Grippe- und Verletztenwelle mit nur sieben - teilweise angeschlagenen - Spielerinnen und ohne kranken Trainer angereisten Hurricanes aus Rotenburg konnte der BC wieder punkten. Das Heimsspiel gegen die zwischenzeitlich auf den letzten Tabellenplatz abgerutschten Bambergerinnen musste unbedingt gewonnen werden, da Herne inzwischen heranrückte und der BC bei einer Niederlage in akute Abstiegsgefahr geraten wäre. Doch es trat der schlimmste Fall ein. Der BC verlor knapp mit 61:63 und steckte mitten im Abstiegstrubel, hatte aber auch noch Chancen auf einen Play-Off-Platz.

Die Play-Off-Chance erledigte sich allerdings nach der 62:72 Niederlage in Oberhausen. Der BC rangierte nur noch 2 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Da den Marburgerinnen partout kein Sieg mehr gelingen wollte, das bereits abgeschriebene Bamberg dagegen eine Siegesserie startete und auch Herne ordentlich punktete, musste am letzten Spieltag ein Heimsieg gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Wolfenbüttel her, um aus eigener Kraft dem Abstieg zu entgehen. Der BC schlug in einem hochklassigen und dramatischen Spiel die Damen aus Wolfenbüttel und wahrte die Klasse. Auch die Mitkonkurrenten um einen Nichtabstiegsplatz gewannen ihre Spiele. 

Fazit der Saison: Wer keine Probleme hat, schafft sich welche. Es ist den Verantwortlichen des BC in einigen Punkten nicht gelungen, die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit ihrer Handlungen zu überzeugen. Der Klassenverbleib ist einzig dem glücklichen Umstand geschuldet, dass Rotenburg und Herne über einen sehr großen Zeitraum erhebliche Verletzungsausfälle hatten.

Weitere Besonderheit der Saison: Wolfenbüttel zog seine Mannschaft nach der Bundesliga-Saison zurück und wurde auf den letzten Platz gesetzt. Zuvor waren die Wildcats  in finanzielle Schwierigkeiten geraten und hatten 5 Punkte Abzug erhalten, da fällige Zahlungen an die DBBL nicht geleistet wurden. Auch die Spielerinnen der Wildcats hatten offene Forderungen und überlegten, nicht mehr anzutreten. Letztlich spielten die Spielerinnen der Wildcats die Bundesliga-Runde aber zu Ende. Vor Beginn der Play-Offs zog die Betreibergesellschaft aus Wolfenbüttel das Team aber zurück und Wolfenbüttel wurde auf den letzten Platz gesetzt. Dadurch rückte das Team aus Herne einen Platz höher und damit aus den Abstiegsrängen heraus. 

 

Die Play-Offs der Saison 2012 / 2013

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Viertelfinalspiele

Wasserburg

Bamberg

71:68

88:77

-

2:0

Halle

Rhein-Main-Baskets

92:52

72:86

60:72

1:2

Osnabrück

Donau-Ries

69:65

50:70

 

2:1

Oberhausen

Freiburg

57:84

47:71

-

0:2

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Halbfinalspiele

Wasserburg

Freiburg

80:53

74:63

 

2:0

Osnabrück

Rhein-Main-Baskets

68:62

77:81

62:79

1:2

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Spiele um Platz 3

 

 Spiel 1

 Spiel 2

Gesamt

Freiburg

Osnabrück

62:62

71:72

133:134

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Finalspiele

 

Spiel 1

Spiel 2

Spiel 3

Spiel 4

-

Stand

Wasserburg 

Rhein-Main

68:51

65:76

88:75

91:90 Photosymbolpeter

-----

3:1

Deutscher Meister 2013   :  TSV Wasserburg    

2. Platz                :   Rhein-Main Baskets

3. Platz                :   Panthers Osnabrück   

4.Platz                 :   USC Eisvögel Freiburg 

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Die Bundesligaspiele der Saison 2012 / 2013

Heimspiele der Saison 2012/13

29.09.12

Photosymbolpeter

gegen Wasserburg

56

80

20.10.12

Photosymbolpeter

gegen Herne

80

57

03.11.12

 Photosymbolpeter

gegen Donau-Ries

53

67

17.11.12

 Photosymbolpeter

gegen Oberhausen

61

55

01.12.12

Photosymbolpeter 

gegen Freiburg

61

66

18.01.13

Photosymbolpeter

gegen Rhein-Main

70

75

26.01.13

Photosymbolpeter

gegen Osnabrück

63

69

09.02.13

Photosymbolpeter

gegen Rotenburg

67

54

23.02.13

Photosymbolpeter 

gegen Bamberg

61

63

09.03.13

Photosymbolpeter

gegen Halle

58

74

23.03.13

Photosymbolpeter

gegen Wolfenbüttel

81

78

Auswärtsspiele der Saison 2012/13

07.10.12

Photosymbolpeter

in Langen gegen Rhein-Main

74

72

14.10.12

Statistik

in Osnabrück

84

64

27.10.12

Statistik

in Rotenburg

66

71

10.11.12

Photosymbolpeter

in Bamberg

69

63

24.11.12

Photosymbolpeter

in Halle

60

72

15.12.12

Statistik

in Wolfenbüttel

70

57

13.01.13

Statistik

in Wasserburg

58

71

02.02.13

Photosymbolpeter

in Herne

57

74

17.02.13

Photosymbolpeter

in Nördlingen

67

71

02.03.13

Photosymbolpeter

in Oberhausen

62

72

16.03.13

Photosymbolpeter

in Freiburg

69

72

Zeichenerklärung:

Photosymbolpeter    Photos Peter Voeth.

Statistik: Von diesem Spiel gibt es hier keine Photos, aber eine Statistik.

Grünes Ergebnis = Gewonnen    Rotes Ergebnis = Verloren

Basketball

Die Kreuztabelle der Saison 2012-2013           Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DBBL-GmbH

Kreuztabelle 12-13

Die Tabelle der Saison 2012 / 2013 

Tabelle 12-13_fertig

Pokal 2012 / 2013 

Trier - BC Marburg 59:99 (Statistik)
 

Die Ergebnisse der Achtelfinalspiele:

Heidelberg - Eisvögel Freiburg 60:74  
Hurricanes Rotenburg - Brose Bamberg 75:62  
Panthers Osnabrück - NB Oberhausen 68:88  
TSV  Viernheim - SV Halle LIONS 47:85  
BBZ Opladen - Wolfenbüttel Wildcats 55:77  
Saarlouis Royals - TSV 1880 Wasserburg 76:73  
Chemnitz - BC Marburg 60:95 (Statistik)  
Donau-Ries - Herner TC 84:75
 

Die Ergebnisse der Viertelfinalspiele: 

Eisvögel Freiburg - BC Marburg 82:77 (Statistik)
Saarlouis Royals - SV Halle Lions 63:53
NB Oberhausen - Wolfenbüttel Wildcats 79:74
Hurricans Rotenburg - Donau-Ries 58:73

 TOP4 in Freiburg Photosymbolpeter

Naimia MVP_PV18380

Halbfinalspiele:

Saarlouis - Oberhausen 65:70 Photosymbolpeter
Donau-Ries/Nördlingen - Freiburg  55:73 Photosymbolpeter

Spiel um Platz 3:
Donau-Ries/Nördlingen - Saarlouis 60:67 Photosymbolpeter
 

Finale: 
NB Oberhausen - Eisvögel Freiburg 57:62 Photosymbolpeter
 

Pokalsieger: Eisvögel Freiburg
Platz 2     :  New Basket Oberhausen
Platz 3     :  Royals Saarlouis
Platz 4     :  Heli Donau-Ries/Nördlingen

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Pokalsieger 2013 sind die Eisvögel USC Freiburg

Das Season-Opening 2012/2013 Photosymbolpeter

Season Opening 2012/2013

1. Tag

Samstag 29.09.2012

Photosymbolpeter Osnabrück

-

Rhein-Main-Baskets

 76

 66

Photosymbolpeter Marburg

-

Wasserburg

 56

 80

Photosymbolpeter Bamberg

-

Oberhausen

 41

 54

Season Opening 2012/2013

2. Tag

Sonntag 30.09.2012

Photosymbolpeter Donau-Ries

-

 Halle

 64

 58

Photosymbolpeter Rotenburg

-

 Freiburg

 68

 72

Photosymbolpeter Herne

-

 Wolfenbüttel

 60

 83

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Das Team der Saison 2012/2013

Zwar war der Umbruch zur Saison geringer als befürchtet, doch es gab schon einige Veränderungen. Alissa Pierce gab nur ein kurzes Gastspiel in Marburg und wurde nicht weiter verpflichtet.

Einschneidend waren  die Abgänge der Leistungsträgerinnen Lisa Koop, Sandra Vetter (geb. Weber) und Shenita Landry. Sandra beendete ihre Erstligakarriere und Lisa zog es nach Italien zum Erstligisten Pallacanestro Pozzuoli. Nach Angaben des BC Marburg wechselte Shenita Landry ihren Agenten. Da der BC Marburg nicht bereit war, nochmals eine Vermittlungsgebühr zu zahlen, kam es zur Trennung, obwohl beide Seiten an einer Weiterverpflichtung Interesse hatten. Shenita Landry wechselte zum französischen Zweitligateam  US Laveyron Drôme.

Sowohl Shenita Landry als auch Lisa Koop wurden bei ihren neuen Vereinen nicht glücklich. Beide wechselten im  Dezember 2012 erneut. 

  klicken zur Einzelvorstellung der Spielerinnen

Lisa Koop ging zum deutschen Zweitligisten Keltern und Shenite Landry blieb vereinslos

Sah es zuerst noch nach einem Abgang des Defensiv-Asses Natalie “Natta” Gohrke aus, entschied sich diese dann glücklicher Weise doch zum Bleiben und unterschrieb für eine weitere Saison.

Auch Routinier Amanda Davidson benötigte einige Zeit, um  das Vertragsangebot des BC Marburg in letzter Minute anzunehmen.

Deutlich schneller wurde sich der BC mit Nicola Happel, Tina Menz, Finja Schaake, Maggie Skuballa und Kim Winterhoff einig. Diese Spielerinnen unterschrieben für mindestens eine weitere Saison.

Als Ersatz für die Abgänge verpflichtete der BC Marburg junge deutsche Spielerinnen. Mit den Amerikanerinnen Samantha Baranowski und Martha White sollten die Abgänge der     

Centerinnen Lisa Koop und Shenita Landry kompensiert werden. .

Hauptsächlich für das Regionalligateam wurde die Schweizerin Dana Bozovic verpflichtet, sie sollte aber auch Einsatzzeit im Erstligateam erhalten.

Vom Deutschen Vizemeister aus Halle kam die Centerin Laura Mašek an die Lahn.

Und mit Aline Stiller kam nach Nicola Happel und Finja Schaake ein weiteres großes Talent aus Grünberg zum BC, welches in Doppellizenz sowohl in Marburg beim BC als auch in Grünberg beim TSVspielt.

Leider entschied sich die Grünbergerin Julia Gaudermann zu einem Wechsel von Grünberg nach Halle, so dass wir dieses Talent leider nicht erneut beim BC Marburg spielen sehen werden.
 

Das Nachwuchs-Bundesliga-Team 2012/13Photosymbolpeter

Hier klicken - Photos vom WNBL-Team Mittelhessen - Hier klicken

Das Team Mittelhessen ist eine Kooperation des TSV Grünberg und des BC Marburg. Es besteht aus unter 17-jährigen Spielerinnen dieser beiden Vereine. Die jungen Damen gehen in der WNBL (Weibliche-Nachwuchs-Bundes-Liga) auf Korbjagd.

WNBL Mittelhessen_1000

Die U 19 des TSV Grünberg wird Deutscher Meister 2012/13

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Elisabeth Dzirma, Sina Schäfer,Laura Zdravevska, Trainerin Jenny Unger, Trainer Philipp Sparwasser, Kim Winterhoff, Luana Rodefeld, Johanna Decher, Anna Lua Döring Speranza, Isi Meinhard, Isabell Mehl, Laura Holmelin, Keisha Carthäuser und Juliane Elstner.

Im TOP 4 in Paderborn schlugen die Grünbergerinnen im Halbfinale das Team der Chemcats aus Chemnitz und holten sich im Finale durch einen Sieg gegen Gastgeber finke baskets Paderborn den Deutschen Pokal 2013, der der Deutschen Meisterschaft entspricht.

Endspiel
finke basketsPaderborn - TSV Grünberg 68:87 (36:49)  Photosymbolpeter

Spiel um Platz 3
ChemCats Chemnitz - BG Zehlendorf 63:51 (29:26)

Halbfinale:
finke baskets Paderborn - BG Zehlendorf 59:54 (27:29)
TSV Grünberg - ChemCats Chemnitz 68:40 (33:21

Marburger Spielerinnen in der A-Nationalmannschaft Photosymbolpeter

Bundestrainerin Alexandra Maerz berief mit Maggie Skuballa und Finja Schaake zwei aktuelle und mit Ama Degbeon eine zukünftige Marburgerin in den Kader der A-Nationalmannschaft.

Alle 3 wurden beim Vorbereitungsspiel zur EM-Qualifikation in Wolfenbüttel gegen Finnland eingesetzt Photosymbolpeter.

Ama und Finja_PV24800_800_4256x2832
Skuballa Maggie_PV24809_800

Alle Photos sind  urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Erlaubnis des Photographen verwendet werden! Wenn der jeweilige Photograph nicht ausdrücklich erwähnt ist, handelt es sich um ein Photo von Peter Voeth.

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